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KAM Meissen

Landkreis Meissen

ist Ansprechpartner für drogengefährdete und drogenkonsumierende Menschen jeden Alters sowie für deren Angehörige.

 

Standort Meißen

PB210026

Kontaktdaten:

Talstraße 61, 01662 Meißen
Telefon: 03521 4070138 oder 0171 9718121

E- Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ansprechpartner: Herr Jens Höfer

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Öffnungszeiten:

Montag 09.00 - 12.30 Uhr

Dienstag 09.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 19.00 Uhr

Mittwoch 09.00 - 12.30 Uhr

Donnerstag 09.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 19.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung auch vor Ort!

Freitags Termine nach Absprache und Hausbesuche.

 

Aktuelle Informationen der KAM Meißen:

Dienstag den 17. vormittags und Mittwoch den 18.04. ganztägig Termine nur nach vorheriger Absprache.

Seit dem 07. Februar 2017 treffen sich in 14-tägigen Abständen (gerade Woche), dienstags 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten der KAM Meißen, abstinenzorientierte Frauen und Männer mit Schwerpunkt illegale Drogen in einer Selbsthilfe/- Begegnungsgruppe. Teilnahme ist kostenfrei und kann anonym und ohne vorherige Anmeldung wahrgenommen werden.

 

Standort Großenhain

Kathrin Buechner KAM Grossenhain Fotoquelle: SZ-online Großenhain Anne Hübschmann

Foto: SZ-online Großenhain A. Hübschmann

Kontaktdaten:

Dresdner Straße 5, 01558 Großenhain
Telefon : 03522 5233836 oder 0171 9718121
E- Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ansprechpartner: Frau Kathrin Büchner

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Öffnungszeiten: 

Montag 09.00 - 13.00 Uhr

Dienstag 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 17.00 Uhr

Mittwoch Termine nach Absprache

Donnerstag 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 17.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung auch vor Ort!

Freitags Termine nach Absprache und Hausbesuche.

 

Aktuelle Informationen der KAM Großenhain: 

Bis 27.04.2018 krankheitsbedingt geschlossen, Vertretung KAM Meißen Herr Höfer.

 

Projektbeschreibung der Kontakt- und Anlaufstellen Meißen und Großenhain

KAM – Kontakt- und Anlaufstelle für suchtmittelgebrauchende und- missbrauchende Menschen und deren Angehörige

PB140017Von unseren beiden KAM mit den Standorten Meißen und Großenhain wurden im Jahr 2017 ca. 220 suchtmittelgebrauchende und- missbrauchende Menschen sowie deren Angehörige im Sinne eines Stabilisierungs- und Beschäftigungsprojektes betreut und begleitet.

Der jeweilige zeitliche Aufwand liegt pro Klient zwischen einer kurzen telefonischen, oder persönlichen Kontaktaufnahme, durchgeführten Hausbesuchen bis hin zu mehrfach wöchentlichen Terminen in der KAM. Dabei zeichnet sich eine deutliche Zunahme der intensiven, oft das ganze Familiensystem betreffenden Begleitung mit regelmäßigen wöchentlichen Angeboten ab.

Im Sinne eines grundlegend niedrigschwelligen Angebotes konnten/können alle Betroffene/Angehörige unkompliziert einen Erstkontakt während der Öffnungszeiten in den Anlaufstellen aufnehmen, bzw. werden Betroffene bei Bedarf im Sinne einer Geh- Struktur sowohl in sozialen Brennpunkten als auch im häuslichen Umfeld aufgesucht. Bei 2 Drittel der Konsumenten lag eine Problematik mit Methamphetamin bzw. multipler Substanzmittelgebrauch mit Methamphetamin vor. Beim multiplen Substanzmittelgebrauch in Kombination mit Methamphetamin ist, wie in den beiden vorangegangenen Jahren, neben Alkohol immer häufiger die Einnahme von Cannabis zu beobachten. Bei den Cannabiskonsumenten ist dabei ein sehr geringes Risiko- und Unrechtsbewusstsein zu verzeichnen. Erschwerend für uns als Suchthilfesystem sind u. a. die regelmäßigen Legalisierungsdebatten in den Medien.

Das Angebot der beiden KAM zeichnet sich durch seinen ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz aus und bezieht die individuellen Lebensplanungen aktiv in die Prozesse der Zielfindung ein. Mit dem Betroffenen selbst werden die jeweiligen notwendigen und sinnvollen Schritte der Zusammenarbeit festgelegt und Erreichtes regelmäßig überprüft. Wichtig ist ebenfalls, dass in diese Prozesse alle Beteiligten einbezogen werden und sich das Hilfesystem als durchlässig und überschaubar darstellt. Unsere Kontakt- und Anlaufstellen sehen sich dabei in einer Vermittlerfunktion zwischen den einzelnen Beteiligten, können in weiterführende Hilfsangebote weiterleiten und Übergänge aktiv gestalten. Aus der bisherigen Erfahrung heraus ist es ebenso notwendig, dass Betroffene mit einer Abhängigkeitserkrankung bzw. nach erfolgter Therapiebehandlung mit Wohnraum und beruflicher Perspektive versorgt werden. Hier stellt das PSM/KAM- Netzwerk einen Baustein dar. Um die Zielgruppe zu stabilisieren, im Hilfesystem zu halten und weitere Voraussetzungen für die berufliche Integration zu schaffen, ist es weiterhin notwendig, niedrigschwellige Beschäftigungsangebote dauerhaft zu installieren.

Als neues Angebot treffen sich seit Februar 2017 in 14-tägigen Abständen immer dienstags 19.00 Uhr abstinenzorientierte Abhängige mit Schwerpunkt illegale Drogen in der KAM- Meißen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es für ausschließlich diese Zielgruppe kein vergleichbares Angebot im Landkreis und im Raum Dresden.

An beiden Standorten arbeitet je eine Fachkraft mit suchttherapeutischer/therapeutischer Qualifikation und langjähriger Erfahrung im Tätigkeitsbereich.

Beide KAM werden durch den Freistaat Sachsen und den Landkreis Meißen gefördert und haben sich trotz der relativ kurzen Projektlaufzeit zu einem festen Bestandteil des Suchthilfesystem entwickelt. Sowohl die beschriebene Zielgruppe als auch unsere Netzwerkpartner nehmen unsere Angebote rege in Anspruch. In diesem Sinne freuen wir uns auf die kontinuierliche Weiterführung unserer Arbeit und auf zukünftige Herausforderungen.

Jens Höfer

November 2017   

 

Links:

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Horrordroge Crystal Meth: Wenn Kristalle ein Leben zerstören

DPA- Nachrichten 18.08.2017

Ende der ,,Verharmlosungsdebatten"

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